Erziehungskonzept

Die Erziehung der Kinder zu selbständigen Persönlichkeiten, die sich auch in eine Gemeinschaft gut und sozial verträglich einfinden können, liegt dem Kollegium als Erziehungsprinzip sehr am Herzen. Im Schuljahr 2013/14 waren die Themen „Werteerziehung“ und „Schulordnung“ erneut Schwerpunkt unserer Schulprofilentwicklung. Dabei wurden unter anderem unsere Schulregeln überarbeitet, 

Werteerziehung

Schulen haben, neben der Vermittlung der notwendigen Fachkenntnisse und Kernkompetenzen die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern auch beim Aufbau eines stabilen Wertesystems zu helfen. Werte können als Verhaltensregeln definiert werden, die als Leitlinien im Leben dienen. Die Werteerziehung an der GGS Amern beinhaltet unteranderem:

  • Erziehung zu Toleranz (GL, Religion, Nationalität, …)
  • Erziehung zum freundlichen Umgang miteinander (begrüßen, helfen, Türen aufhalten,…)
  • Erziehung zum friedlichen Lösen von Konflikten (Stoppregel, Streitschlichtung,…)
  • Erziehung zur Leistungsbereitschaft (Wettkämpfe, …)
  • Erziehung zu Umweltbewusstsein (SU, Mülltrennung,…)

Selbstverständlich kann die Werteerziehung nur in Kooperation mit den Elternhäusern erfolgreich sein.

8 goldene Regeln

Mit den "acht goldenen Regeln" haben wir einen klaren Rahmen für unsere Erziehungsarbeit und das Zusammenleben in unserer Schule formuliert. Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Gewaltlosigkeit stehen dabei im Mittelpunkt.

Als "Motto des Monats", werden die Schulregeln den Kindern nacheinander in Erinnerung gerufen und jeweils zu Beginn eines neuen Monats im Unterricht thematisiert.

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Schulregeln
Die Macht der 8 - Schulregeln der GGS Am
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Schulhymne

Ein weiterer Baustein ist die Hymne unserer Schulfamilie.. Sie soll die Identifikation der SuS mit der Schulgemeinschaft stärken. Der Text für die Schulhymne wurde gemeinsam mit Schulklassen im Musikunterricht erarbeitet und ausprobiert. Sie wird bei gemeinsamen Feiern und Festen gesungen.

Noten, Text und ein Hörbeispiel der Hymne finden sie auf unserer Startseite.

Stopp-Regel

Die Stopp-Regel dient der gewaltfreien Selbstbehauptung und ist in drei Deeskalationsschritte gegliedert:
  1. Sofern sich ein Kind von jemand anders gestört oder belästigt fühlt, sagt es ihm: "Stopp! Hör auf! Ich will das nicht!"
  2. Sollte der Aggressor seine Handlung daraufhin nicht unterlassen, folgt der Satz: "Stopp! Hör auf! Oder ich gehe es sagen."
  3. Wird die unangenehme Handlung weiterhin nicht unterlassen, so geht das Kind zur Aufsicht, einem Lehrer oder zu einem Streitschlichter.

Streitschlichtung

Wo viele Kinder miteinander lernen, und spielen, kommt es auch mal zu Streit oder Meinungsverschiedenheiten. Seit vielen Jahren wird an der GGS Amern ein Streitschlichtungsprogramm angeboten. Unser ehemaliger Schülervater und Mediator Herr Wolsing bildet in einer AG des dritten Schuljahres Streitschlichter aus, die dann als Viertklässler in den Pausen nach einem vorgegebenen Dienstplan im Streitschlichterraum versuchen, Auseinandersetzungen zwischen den Schülerinnen und Schülern zu schlichten. Des Weiteren befinden sich in jeder Pause auch Streitschlichter auf den Schulhöfen, um bei Streitigkeiten direkt eingreifen zu können. Sollte es dabei zu Problemen kommen, steht immer ein Kollege bzw. eine Kollegin als "Backup" zur Verfügung. Die Streitschlichterkinder sind für alle gut erkennbar, da sie während der Pausen eine gelbe Sicherheitsweste als „Dienstkleidung" tragen.

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